Vertrag; Indien; Hess

Bild v.l.n.r: HESS CEO Alex Naef, Kantonsrätin Susan von Sury und Dr. K.R. Jyothilal, Vertreter der Regierung Keralas bei der Unterzeichnung des Abkommens am 29. Juni 2019

Hess fasst Fuss in Indien

Der Schweizer Busbauer HESS plant in Zusammenarbeit mit dem südindischen Bundesstaat Kerala die lokale Herstellung von rund 3000 Elektrobussen bis 2025. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Juni unterzeichnet und erhielt jetzt auch die Zustimmung der indischen Zentralregierung. Die Solothurner Kantonsrätin Susan von Sury, welche selbst aus Kerala stammt, war massgeblich beteiligt am Zustandekommen dieser Vereinbarung.

Ziel der indischen Zentralregierung wie auch Keralas ist es, den klimafreundlichen Elektrobussen im öffentlichen Verkehr rasch zum Durchbruch zu verhelfen, um die schädlichen CO2-Emmissionen von Verbrennungsmotoren zu reduzieren.

Die Regierung Keralas beabsichtigt auch, die lokale Wertschöpfung im wichtigen Bereich der grünen Technologien zu stärken. Die Zusammenarbeit mit HESS sieht deshalb ein Joint Venture vor: die Montage der Busse wird vor Ort stattfinden mit technologischer Betreuung aus dem HESS-Hauptsitz in Bellach.

HESS CEO Alex Naef und die Solothurner Politikerin Susan von Sury betonen den win-win Charakter des Vorhabens: die Stärkung des schweizerischen Werk-und Denkplatzes wird verbunden mit einem Technologietransfer ins aufstrebende Indien und der Schaffung von zahlreichen nachhaltigen Arbeitsplätzen.

HESS verfügt bereits heute in vier Kontinenten über Lizenznehmer, welchejährlich rund 2500 Busse mit der Technologie aus Bellach herstellen.